Die Bach-Blütentherapie

Bach-Blüte Honeysuckle
Bach-Blüte Honeysuckle

... eine Gabe Gottes

Die Bach-Blüten werden oft fälschlich der Esoterik zugerechnet und verteufelt. Dabei sind sie von Gott geschenkte Heilmittel, mit deren Hilfe Krankheiten und seelische Störungen einer Heilung zugeführt werden können.

Sie wurden in den 30er Jahren des 20 Jahrhunderts vom englischen Arzt Dr. Edward Bach entdeckt, als Heilpflanzen mit ausgleichender und  stabilisierender Wirkung auf seelische Zustände. Hierdurch lässt sich auch der Verlauf körperlicher Krankheiten günstig beeinflussen, bis hin zu kompletten Heilungen. Da Heilung immer ein göttliches Geschehen ist, können wir diese Pflanzen (wie auch die Arzneien aus der Hildegard-Heilkunde) als eine Gabe Gottes ansehen.  

Sind Bachblüten mit dem Glauben vereinbar?

Zunächst ist festzuhalten, dass Dr. Bach ein zutiefst gläubiger Mensch war, der die von ihm entdeckten Heilpflanzen selbst als Gabe Gottes bezeichnet hat. Die Erfahrungen in der täglichen Praxis zeigen - neben der Heilung körperlicher Krankheiten -, dass im Laufe einer Bachblütentherapie Menschen offener für religiöse bzw. christliche Inhalte werden, und es für den Therapeuten oft möglich wird, sie an das Gebet heranzuführen. 

 

So kommt es auch nicht darauf an, an die Bachblüten "zu glauben", wie manche Menschen meinen. Der Glaube an Gott ist das tragende Element des Lebens und natürlich auch einer Heilbehandlung. Da der Mensch aufgrund seiner Natur anfällig für Krankheiten ist, hat Gott ihm aus reiner Liebe die Heilkräfte der Natur (Planzen, Tiere und Mineralien) offenbart, und diese dürfen und sollen wir benutzen. (Siehe auch unter der Schaltfläche "Hildegard-Heilkunde").

 

Das Heilungsprinzip:

 

Viele Störungen bzw. Krankheiten haben ihren Anfang in einer Beeinträchtigung des seelischen Befindens z.B. durch negative Gefühle und Gedanken (z.B. Sorgen, Zweifel, Angst, Unsicherheit, Übereifer) oder durch die Auswirkungen problematischer Charaktereigenschaften (z.B. Herrschsucht, Nachgiebigkeit, Verschlossenheit, Übersensibilität). Wenn diese Beeinträchtigung länger anhält bzw. besonders intensiv ist, kann sie sich schließlich körperlich auswirken, zu Beschwerden und Verspannungen führen und letztlich in eine manifeste Krankheit einmünden. Umgekehrt kann eine Harmonisierung des seelischen Gleichgewichts dazu führen, dass die Lebenskraft wieder frei wird, die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder ungehindert wirken und dadurch körperliche Beschwerden und Krankheiten zur Ausheilung kommen oder sich zumindest entscheidend bessern.

 

Durch ihre harmonische Eigenschwingung überlagern die Bachblüten die disharmonischen Schwingungsmuster der menschlichen Seele und stabilisieren diese bei längerer Einnahme auf einem ausgeglicheneren Niveau. Dabei entspricht jede Bach-Blüte einem genau definierten Gemütszustand des Menschen, und die Aufgabe des Therapeuten besteht darin, die einzelnen gestörten Empfindungbereiche gemeinsam mit dem Patienten herauszuarbeiten und diesen die passenden Bachblüten (in der Regel als Mischung) zuzuordnen. 

 

Der Einsatzbereich der Bachblütentherapie erstreckt sich von funktionellen Beschwerden, psychischen Verstimmungen und problematischen Lebenssituationen bis hin zu chronischen Erkrankungen psychischer und körperlicher Art.

 

Beispiele

  • Einfache Verstimmungen, emotionale Unausgeglichenheit, Reizbarkeit, Aggressionen usw.
  • Panikattacken, akute Notfälle (Rescue), Versagensängste, Schul- oder Kindergartenprobleme, Ehekrisen, Sterbebegleitung, Verlust eines geliebten Menschen usw.
  • Depressionen, Angststörungen, Schlafstörungen, Organneurosen usw.
  • Neurodermitis, Allergie, Heuschnupfen, Rheuma, Migräne, Asthma, Hypertonie (Bluthochdruck), Krebs usw.

 

Dabei kann die Bachblütentherapie  auch neben der schulmedizinischen Behandlung durchgeführt werden, und die Erfahrung zeigt, dass in vielen Fällen allopathische Arzneien nach einiger Zeit reduziert oder sogar abgesetzt werden können. Letzteres sollte allerdings immer in Abstimmung mit dem zuständigen Arzt erfolgen!

 

Auch eine schwerwiegende Krankheitsdiagnose stellt durchaus keinen Therapieausschlussgrund dar, auch wenn die Bachblüten nur begleitend gegeben werden können. So sieht man selbst in der Krebstherapie immer wieder wesentliche Besserungen und auch Heilungen (siehe auch unter der Schaltfläche "Themen": "Über die Krebserkrankung"). Ausschlaggebend für einen günstigen Verlauf sind im Wesentlichen das Vertrauen des Patienten und seine Motivation zur Mitarbeit.

 

Bach-Blüte Wild Rose
Bach-Blüte Wild Rose

Eine weitere Wirkung der Bach-Blüten besteht darin, dass sie die Kanäle der Seele für die Botschaften Gottes öffnen und sich dadurch auf der höchsten Ebene des Menschen, dem Geist, die ursprüngliche von Gott geschaffene Ordnung wieder einstellen kann.

 

Da der Geist den Körper regiert, setzt sich diese Ordnung im Organismus bis in die Peripherie hinein fort und führt so zur Einleitung von Heilungsvorgängen. Eine Entsprechung zu diesem Vorgang finden wir in den Heilungsgeschichten des Neuen Testaments, in denen berichtet wird, wie Menschen durch die alleinige Begegnung mit Jesus, durch den Glauben an Ihn, durch Seine Berührung, vollständig gesunden. Aber auch an vielen anderen Stellen der Bibel finden sich Hinweise darauf, das der Glaube Heilkräfte freisetzt.  

 

Bach-Blüte Red Chestnut
Bach-Blüte Red Chestnut