Hans Peter Kjer  

Arzt für Allgemeinmedizin

 

Zum Ende des Jahres 2021 gebe ich die bisherige Praxistätigkeit auf, werde aber weiterhin telefonisch und online für Patienten und Interessenten zur Verfügung stehen (siehe Schaltfläche „Kontakt“).

 

Bachblüten bei chronischen Krankheiten

Die Grundidee von Dr. Edward Bach (1886-1936), dem Entdecker der nach ihm benannten Heilmethode, bestand darin, Heilpflanzen zu finden, die man zur Behandlung von Krankheiten einsetzen könnte und die für jedermann einfach zu finden und zuzubereiten seien (siehe Schaltfläche „Bachblüten“).

 

Er machte schon mit den ersten von ihm entdeckten Pflanzen, deren Wirkung sich ausschließlich auf seelische Zustände erstreckt, die Erfahrung, dass sich mit ihnen auch körperliche Krankheiten dauerhaft heilen ließen. Durch weiteres Suchen und Forschen kam er schließlich auf 38 Pflanzen, die nach ihm benannten "Bachblüten", die das gesamte Empfindungsspektrum des Menschen abdecken. Diese setzten er und seine Zeitgenossen bei akuten und chronischen Erkrankungen mit großem Erfolg ein. Zahlreiche diesbezügliche Fallbeispiele finden sich u.a. in den Büchern von Nora Weeks: „Edward Bach“ und P.B. Chancellor: „Das große Handbuch der Bachblüten“.

 

Die körperlichen Auswirkungen der Bachblüten sind in heutiger Zeit in den Hintergrund getreten, vor allem wohl deswegen, weil die BBT von der offiziellen Schulmedizin weitgehend abgelehnt wird. So werden auch auf den Internet-Seiten von Ärzten, die mit Bachblüten arbeiten, überwiegend die positiven Auswirkungen der Bachblüten auf seelische Zustände hervorgehoben, während sie bei Krankheiten meist nur als begleitende Therapie eingesetzt werden. 

                

Aufgrund einer eigenen Erfahrung (Heilung von Herzrhythmusstörungen durch Bachblüten) und eingehender Beschäftigung mit den Büchern von Edward Bach, Philipp M. Chancellor und Mechthild Scheffer begann ich 1986, die Bachblüten-Therapie in meiner Allgemeinarztpraxis einzusetzen. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass ich im Laufe der Zeit dazu überging, auch chronische Erkrankungen von vornherein mit Bachblüten zu behandeln, u.a. bei Rheuma, Neurodermitis, Allergien, Bluthochdruck, Migräne usw.. Dabei zeigte sich, dass oftmals die vorher notwendigen schulmedizinischen Arzneien reduziert oder – in günstigen Fällen – sogar ganz abgesetzt werden konnten und dass etliche Patienten geheilt wurden.

 

Dieses Behandlungskonzept und die Ergebnisse aus 3 Jahrzehnten habe ich in einem eigenen Kapitel in dem neuen Buch von Mechthild Scheffer dargelegt:

 

Die Original Bachblüten-Therapie  

Neue Einblicke und Erfahrungswerte

(ISBN 978-3-424-15394-1)

Kapitel „Bachblüten und chronische Krankheiten“.

 

Weiter Beispiele aus meiner Praxis und andere therapeutische Hinweise finden Sie unter der Schaltfläche "Themen" 

 

Bachblüten bei seelischen Störungen

Neben der Behandlung von Krankheiten haben sich die Bachblüten in unzähligen Fällen zur Unterstützung von seelischen Befindensstörungen und Belastungen sowie zur Bewältigung problematischer Alltagssituationen bewährt, z.B. Ängste, Schlafstörungen, Partnerschaftsprobleme, Kindergarten- oder Schulprobleme, Krisensituationen, Prüfungen, Lampenfieber, traumatische Erlebnisse, usw..

 

Supervision

Bei jeder Therapie, die sich mit dem Seelenleben des Patienten befasst, also auch bei der Bachblüten-Therapie, ist der Therapeut selbst mehr oder weniger mit seinen eigenen Gefühlen und Wesenszügen involviert, da er emotional mit dem Patienten in Resonanz tritt. Das heißt, dass u.U. eigene Probleme des Therapeuten angerührt werden, wenn der Patient auf der gleichen Gefühlsebene schwingt. Das ist vollkommen normal, kann sich aber störend auf den Behandlungsverlauf auswirken, wenn der Therapeut sich dessen nicht bewusst ist und dadurch die entsprechenden Facetten stärker bewertet, als ihrem tatsächlichen Stellenwert entspricht.

 

Die Supervision soll dem Therapeuten helfen, sich selbst zu reflektieren und eine möglicherweise vorhandene eigene Problematik zu erkennen. Diese kann ggfls. durch eine Bachblüten-Mischung für den Therapeuten ausgeglichen werden. Siehe auch unter der Schaltfläche "Supervision". Supervision bedeutet nicht, dass der Supervisor dem Therapeuten konkrete Empfehlungen, Handlungsanweisungen oder Lösungsvorschläge unterbreitet.

 

Bachblüten-Beratung

Sowohl Bachblüten-Therapie als auch Bachblüten-Beratung sind weiterhin möglich, und zwar über das Festnetztelefon oder Online über das Programm "Skype", das man kostenlos herunterladen kann. Näheres finden Sie unter der Schaltfläche "Kontakt"

 

Hildegard-Beratung

Die Hildegard-Heilkunde hat sich in der Therapie als wertvolle Ergänzung bewährt, vor allem im Hinblick auf eine gesunde Lebensführung, für ausleitende bzw. ausgleichende Maßnahmen, zur Linderung körperlicher Beschwerden und vor allem aufgrund zahlreicher Arzneien und Anwendungen mit zusätzlicher Heilkraft (siehe Schaltfläche „Hildegard-Heilkunde“).  Wenn wir auch keine medizinischen Anwendungen und Seminare mehr durchführen können, so sind doch weiterhin Beratungsgespräche möglich. Näheres unter der Schaltfläche "Kontakt".

 


Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass Heilbehandlungen nur von berechtigten Personen (Ärzten, Heilpraktikern) durchgeführt werden dürfen, also nicht von Laien oder selbsternannten "Heilern". Der Behandler sollte über eine gründliche Kenntnis der schulmedizinischen Grundlagen verfügen, die Verlaufsmöglichkeiten und Risiken von Erkrankungen kennen und in der Lage bzw. bereit sein, eine konventionelle Therpie gegebenenfalls selbst durchzuführen oder zu veranlassen.