Das aktuelle Thema:

Der ewige Streit um die Globuli

Lange habe ich überlegt, ob ich noch einmal auf dieses Thema einsteigen soll, das ja „alle Jahre wieder“ mit großer Emotionalität in den Medien debattiert wird. Die Fronten sind und bleiben gnadenlos verhärtet und manche Ärzte haben nicht die geringste Scheu, naturheilkundliche Kollegen, die über Jahrzehnte Kranke unter hohem Arbeitseinsatz erfolgreich behandeln, als Scharlatane hinzustellen und die Therapie vor den Patienten lächerlich zu machen. Sehr merkwürdig fand ich es immer, wenn ich mich auf Fortbildungen einem Kollegen namentlich vorstellte und sein Gesichtsausdruck schlagartig etwas abfälliges bzw. süffisantes bekam. Und das, bevor er auch nur ein weiteres Wort mit mir gewechselt hatte. Man wird also als Homöopath von vornherein nicht ernst genommen. 

 

Als vor einigen Wochen das Thema wieder einmal in der Zeitung auftauchte, ist mir die Idee gekommen, aus meinem Erfahrungsschatz (48 Jahre ärztliche Tätigkeit) doch noch einmal – sozusagen aus sicherem Abstand – einige Gedanken zu diesem Thema beizusteuern, welche die Skeptiker vielleicht doch einmal innehalten bzw. aufhorchen lassen könnten. Und wenn’s nur Einzelne wären – wie vielen Patienten würden dadurch Lasten abgenommen oder neue Wege eröffnet. Und es fielen mir auch sofort einige Fälle aus meiner homöopathischen Anfangszeit ein, die mich selbst zutiefst beeindruckt hatten, damals in meiner ersten eigenen Praxis in Ratzeburg/Holstein (ab 1983). 

 

Da war zum Beispiel ein 6 Monate alter Säugling mit einer Lungenentzündung, der noch in einem tolerablen Allgemeinzustand war (Befund: Bronchialatmen, feinblasige Rasselgeräusche und Kopfschalldämpfung über dem rechten Lungenunterfeld). Da die Mutter sehr zuverlässig war und die Symptome eindeutig auf Phosphorus wiesen, gab ich ihm 2 Globuli Phos C30 mit dem Hinweis, mich am Nachmittag anzurufen und am nächsten Morgen noch einmal mit dem Kind vorbeizukommen. Nach einer kurzzeitigen Verschlimmerung des Hustens (Erstreaktion) ging es ihm am Nachmittag schon deutlich besser und als ich ihn am folgenden Morgen abhorchte, fand sich ein vollkommen normales Atemgeräusch, und der Kleine war putzmunter. Er blieb es auch...

 

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Der ewige Streit um die Globuli
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Anfahrtsweg zur Praxis

 

Im Wasen 14, 87544 Bihlerdorf, Tel. 08321 / 676392

 

Von der B19  kommend (bzw. aus Sonthofen kommend) in Richtung Blaichach fahren. Ca. 400m hinter der Illerbrücke kommt linkerhand die Gaststätte „Schiff“ (gelbes Haus). Dieser gegenüber geht auf der anderen Straßenseite vorm Autohaus „Toyota“ eine kleine Straße rechts ab („Im Wasen“) – langsam fahren, da diese erst im letzten Moment zu erkennen ist. Dann die erste Kurve links und gleich wieder rechts, Nr. 14. Parkplätze sind direkt am Haus.

 

Fastenseminar 11/2019: "Fasten aus der Fülle"

 

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Oberallgäuer Hildegard-Treff

 

In mehrwöchigen Abständen bieten wir eine Hildegard-Gruppe an. Es werden interessante Informationen über die Hildegard-Heilkunde und -Ernährung vermittelt und mit praktischen Beispielen angereichert. Grundkenntnisse sind erwünscht.

Termine finden Sie unter der Schaltfläche "Termine"

 

Fragen zu unseren Aktivitäten beantworten wir gern während unserer Öffnungszeiten, siehe unter der Schaltfläche „Kontakt/Anmeldung“.

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