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"Zeichen der Zeit" - in der Pandemie

Seit über einem Jahr werden wir täglich von einer unübersehbaren Informationsflut überrollt, mit ständig wechselnden Zahlen, Regeln und Empfehlungen, ohne dass eine klare Perspektive zu erkennen ist und wo man sich fragen muss, wie lange die Menschen und die Wirtschaft dieses Auf und Ab, den permanenten Frust, die angespannten Verhältnisse und monatelangen Lockdowns überhaupt noch durchhalten können – bzw. was geschehen wird, wenn der Staat kein Geld mehr hat, um das alles zu finanzieren. Und was aus all den Menschen werden soll, die dabei ihre Existenzgrundlage verlieren oder kein Auskommen mehr haben. Gastronomen, Einzelhändler und andere Dienstleistende können sich immerhin – wenn auch fruchtlos – noch artikulieren. Das Leid der Kinder, der Alten, der materiell Bedürftigen bleibt vielfach verborgen und ist in seinen Auswirkungen nicht abzuschätzen. 

Die Politik, der nichts anderes einfällt, als Verschärfungen und Verlängerungen der Lockdowns (bis zum St. Nimmerleinstag?), hofft auf einen großen Befreiungsschlag durch die Impfungen. Aber wie chaotisch läuft das Ganze ab! Welche Risiken beinhalten die Impfungen, welche Sicherheiten bieten sie und – wie weit werden die Mutanten dabei überhaupt erfasst? Wir sehen ja schon bei der normalen Grippeimpfung, dass die vom Vorjahr überhaupt nichts mehr nutzt.

Ein Zeichen der Zeit ist bei all dem nicht zu übersehen: die Beschränkungen, die den Menschen aufgezwungen werden, und zwar drastisch und in globalem Ausmaß. Es gibt kein Land, das nicht betroffen wäre, und keines der vielen Experimente, mit denen man versucht hat, der Pandemie beizukommen und wieder so etwas wie Normalität herzustellen, hat bisher ein brauchbares Ergebnis geliefert. Man prescht vor und wieder zurück, rauf und runter, und überdies geht nun auch noch der Wahlkampf los. Womit kann man Punkte machen? Mit Vernunft, Statistiken, den starken Mann markieren – oder dem Versuch, der Verzweiflung und den dringenden Bedürfnissen der Menschen eine positive Perspektive zu geben, indem man lockert und öffnet? Mit Tagestickets nach negativem Test? Oder auf Gedeih und Verderb? Der Verderb sitzt uns möglicherweise sowieso im Nacken.

Was dabei viel zu wenig bedacht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass aufgrund der Unsinnigkeit und Widersprüchlichkeit mancher Regelungen und der steigenden Frustration und Verbitterung immer mehr Menschen die Einschränkungen heimlich unterlaufen und so das Infektionsgeschehen möglicherweise viel stärker anheizen als es Lockerungen unter strikter Einhaltung der Regeln täten...

 

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Anfahrtsweg zur Praxis

 

Im Wasen 14, 87544 Bihlerdorf, Tel. 08321 / 676392

 

Von der B19  kommend (bzw. aus Sonthofen kommend) in Richtung Blaichach fahren. Ca. 400m hinter der Illerbrücke kommt linkerhand die Gaststätte „Schiff“ (gelbes Haus). Dieser gegenüber geht auf der anderen Straßenseite vorm Autohaus „Toyota“ eine kleine Straße rechts ab („Im Wasen“) – langsam fahren, da diese erst im letzten Moment zu erkennen ist. Dann die erste Kurve links und gleich wieder rechts, Nr. 14. Parkplätze sind direkt am Haus.

 

Fragen zu unseren Aktivitäten beantworten wir gern während unserer Öffnungszeiten, siehe unter der Schaltfläche „Kontakt/Anmeldung“.

Teilnahmebedingungen und Anmeldeformulare finden Sie unter der Schaltfläche „Termine“